Schlund der Dämonen, so wird die südliche Eiswüste auf dem Eiskontinent hinter dem Oxidianmeere genannt. Und dieser Name ist so berechtigt wie kaum ein anderer Name. Einst versuchte ein Magier des Hauptkontinents ein Portal zu diesem Reich zu öffnen um die dortigen Dämonen auf das Land los zu lassen für seine Eroberungszwecke. Es heißt, dass in dieser Gegend selbst der Splitter der Finsternis eingeschlagen ist und das Reich zu den Dämonen der Hölle öffnete.
Wie dies jedoch geschehen ist, ist nicht überliefert. Auch jeglicher Versuch durch abenteuerlustige Forscher und Neugierige in dieses Land endete bisher ohne deren Wiederkehr. Die südlichen Eiswüsten sind noch feindlicher und unwegsamer als die im Norden. Hier ist menschliches Leben in keiner Form möglich. Und selbst wenn Leben in diese Wüste gelangt, abgesehen das zuerst die messerscharfen Eisklippen, welche mehr als 100 Mann hoch sind, überwunden werden müssten, würden die dortigen Stürme und die Kälte das Leben sofort gefrieren und sterben lassen. Und dann kommen noch die schrecklichsten Dämonenmonster hinzu, die aus dem Schlund immer zu ausgespiehen werden. Diese würden jedes Lebewesen, sogar die Kreaturen des Chaos zerfetzen und vernichten, nur um selbst daran eine abartige Art von Freude zu genießen, die niemand außer den Dämonen selbst nachvollziehen kann. In diesen Bereich der Dark World trauen sich selbst die Götter nicht und haben ihn daher für alle Sterblichen und Nichtsterblichen unzugänglich versperrt durch magische Barrieren. Diese halten auch die Dämonen ab mit ihren Flügeln sich zu erheben und über das Oxidianmeer hinaus in die restliche Dark World zu fliegen und dort für Unheil zu sorgen.
Abschrift aus der Stadtbibliothek im Jahr der Spinne 2022